Lange Strecken binden Prüfzeit
Flächendeckende Sichtung kostet Zeit, besonders bei schwer zugänglichen oder nicht vollständig instrumentierten Förderanlagen.
Unser Konzept für Förderband-Thermografie verbindet periodische Wärmebildaufnahmen von Förderbändern und Tragrollen mit einer priorisierten Auffälligkeitenliste. Ziel ist, dem Instandhaltungsteam zu zeigen, wo eine fachliche Prüfung sinnvoll sein könnte. Hier stellen wir den technischen Ansatz, mögliche Ergebnisse und unsere wirtschaftlichen Annahmen zur Diskussion.
Ein ungeplantes Ereignis verursacht Behebungsaufwand. Auf einer leistungsbestimmenden Strecke kommt nicht nachholbarer Produktionsverlust hinzu.
Flächendeckende Sichtung kostet Zeit, besonders bei schwer zugänglichen oder nicht vollständig instrumentierten Förderanlagen.
Eine Abweichung an einer kritischen Strecke braucht eine andere Priorität als derselbe Befund in einem weniger belasteten Abschnitt.
Im Konzept verbindet die Auswertung den thermischen Befund mit Position, Vergleichsumgebung und einem nächsten fachlichen Prüfschritt. So könnte die Ergebnisaufbereitung aussehen.
Die Vorschau zeigt die Struktur einer möglichen Ergebnisliste. Sie enthält keine realen Kundenmesswerte und keine fachliche Diagnose.
Der Förderband-Anteil stammt aus dem Modellbetrieb. Er zeigt eine Größenordnung, kein realisiertes Kundenergebnis.
| Wirkungshebel | Modellwert | Einordnung |
|---|---|---|
| Produktions- und Folgekosten | im Modell enthalten | Nicht nachholbare Produktion, Gurt- und Fremdleistung |
| Prüfkapazität | im Modell enthalten | Freigesetzte Zeit wird als Kapazität und nicht als Personalabbau bewertet |
| Seltene Ereignisse | separat bewertet | Statistischer Risikowert, keine behauptete jährliche Einsparung |
Die Ereignishäufigkeiten und Vermeidungsgrade sind sichtbare Modellannahmen. Sie werden weder als realisierte Einsparung noch als garantierter Vermeidungswert bezeichnet.
Das Konzept setzt dort an, wo ein Teil der Förderanlage den Output bestimmt und keine vollständige kontinuierliche Überwachung vorhanden ist. Für eine Erprobung wären diese Bedingungen besonders interessant.
Der vorgesehene Ablauf beginnt mit kritischen Strecken und der Frage, welche Befunde eine Prüfung auslösen sollen. Darauf bauen vergleichbare Aufnahmen und eine priorisierte Ergebnisliste auf. In einer praktischen Erprobung wäre zu prüfen, wie zuverlässig dieser Ansatz unter den Bedingungen im Betrieb funktioniert.
Zur Planung eines wiederkehrenden Ablaufs gehören auch die Einführung im Team und die gemeinsame Einordnung der Ergebnisse.
So arbeiten wirUnser zweites Anwendungsbeispiel betrachtet, wie Volumenwerte, räumliche Darstellungen und Bestandsberichte Entscheidungen zu Halden und Schüttgut unterstützen könnten.
Sie kennen Förderanlagen aus der Praxis? Zeigen Sie uns, was wir bei Ereignishäufigkeiten, Stillstandswirkung und Prüfaufwand übersehen, welche Annahmen nicht passen und wo die Rechnung Ihrer Erfahrung entspricht. Gemeinsam lässt sich prüfen, was davon für Ihren Betrieb trägt.