Konzeptionelles Anwendungsbeispiel

Volumen kennen. Bestände wirtschaftlich steuern.

Unser Konzept für Schüttgut- und Haldenvolumen verbindet räumliche Aufnahmen mit Volumenwerten und einem nachvollziehbaren Bestandsbericht. Ziel ist eine gemeinsame Datengrundlage für Disposition und Abstimmung. Hier stellen wir den technischen Ansatz, mögliche Ergebnisse und unsere wirtschaftlichen Annahmen zur Diskussion.

Kostenmechanik

Unklare Bestände binden Geld, Zeit und Abstimmung.

Der Wert liegt nicht nur in einer einzelnen Volumenzahl. Er entsteht aus schneller Verfügbarkeit, konsistenter Methode und wiederholbarer Dokumentation.

Aufnahmeaufwand

Aufnahmen verursachen wiederkehrenden Aufwand

Externe Vermessung, interne Aufnahmezeit und Abstimmung müssen für jeden Stichtag erneut koordiniert werden.

Vergleichbarkeit

Wechselnde Grundlagen erschweren Vergleiche

Wenn Flächen, Dichtebasis oder Dokumentation variieren, wird die Veränderung zwischen Stichtagen schwerer einzuordnen.

Mögliche Ergebnisse

Ein dokumentierter Bestandsstand mit nachvollziehbarer Basis.

Im Konzept führen Volumen, räumliche Darstellung und Bericht zu einem gemeinsamen Datenstand für Disposition und Abstimmung. So könnte die Ergebnisaufbereitung aussehen.

Volumen je definierter Fläche

Mögliches Ergebnis
Georeferenziertes Orthofoto, 3D-Modell und nachvollziehbarer Volumenwert
Entscheidung
Produzieren, umlagern oder beschaffen
Wirtschaftlicher Hebel
Bestandsentscheidungen auf einen gemeinsamen Datenstand beziehen

Vereinbarte Dichte- und Tonnagebasis

Mögliches Ergebnis
Dokumentierte Ableitung statt stiller Umrechnung
Entscheidung
Tonnage mit der fachlich passenden Grundlage einordnen
Wirtschaftlicher Hebel
Klärungsaufwand und Missverständnisse reduzieren

Vergleich zwischen Stichtagen

Mögliches Ergebnis
Gleiche Flächen- und Ergebnislogik bei wiederholten Aufnahmen
Entscheidung
Bestandsveränderung nachvollziehen
Wirtschaftlicher Hebel
Wiederkehrende Abstimmung planbarer machen
Schematische BeispielausgabeVolumen, Dichtebasis und Stichtag gemeinsam dokumentiert
01Volumen je definierter FlächeProduzieren, umlagern oder beschaffen
02Vereinbarte Dichte- und TonnagebasisTonnage mit der fachlich passenden Grundlage einordnen
03Vergleich zwischen StichtagenBestandsveränderung nachvollziehen

Die Vorschau zeigt den Aufbau einer möglichen Ergebnisübergabe. Sie enthält keine realen Kundenbestände.

Rechenbeispiel

Wie wiederholbare Bestandsdaten wirtschaftlichen Wert schaffen können.

Der Halden-Anteil stammt aus dem Modellbetrieb. Externe Zahlung, bewertete interne Kapazität und weitere Bestands- und Entscheidungswerte werden getrennt ausgewiesen.

modellierter Jahresnutzen vor den Kosten des Monitorings
rund 9.300 Euro
Aufnahmeaufwand im Modell, darin 3.000 Euro extern plus bewertete interne Kapazität
rund 5.300 Euro
Halden
20
heutige Bestandsaufnahmen pro Jahr
4
interner Aufwand je Aufnahme
18 h
externe Vermessung pro Jahr
3.000 Euro
modellierter bilanzierter Bestandswert
1,32 Mio. Euro
Nutzenstruktur des Halden- und Bestandsanteils im Modellbetrieb
Wirkungshebel Modellwert Einordnung
Externe Vermessung3.000 EuroDirekt zahlungswirksamer, ersetzbarer Aufwand pro Jahr
Interne Aufnahme und Abstimmungrund 2.300 EuroFreigesetzte Zeit wird als Kapazität und nicht als Personalabbau bewertet
Bestand und Kapitalim Restwert enthaltenKapitalbindung aus Bestandsunsicherheit
Abschluss und Dispositionim Restwert enthaltenReduzierter Aufwand im Rechnungswesen und Kosten aus Planungsabweichungen
So rechnen wir
  • 20 Halden mit durchschnittlich 110.000 Tonnen
  • Vier heutige Bestandsaufnahmen pro Jahr
  • Jeweils 18 interne Stunden für Aufnahme und Abstimmung
  • 3.000 Euro externe Vermessung pro Jahr
  • Als ersetzbar gilt nur der tatsächlich durch GreenSense abdeckbare und nicht zertifizierungspflichtige Vermessungsumfang
  • Ein bilanzierter Bestandswert von 1,32 Millionen Euro
  • Zehn Prozent Sicherheitsaufschlag auf den Bestand, davon im Modell die Hälfte durch verlässlichere Messung reduzierbar
  • 26 Monitoringzyklen pro Jahr im modellierten Leistungsumfang

Volumen ist eine Messgröße. Eine Tonnage braucht eine belastbare Dichtebasis. Interne Zeit bleibt ein Kapazitätswert und ist keine unmittelbare Personalkosteneinsparung. Die Modellrechnung ist kein zertifizierter Inventurnachweis und keine Garantie für eine konkrete Einsparung.

Mögliche Einsatzbedingungen

Wenn Bestände wiederkehrend gebraucht und heute aufwändig erhoben werden.

Das Konzept setzt bei mehreren Halden, wiederkehrenden Stichtagen und hohem Abstimmungsbedarf an. Für eine Erprobung wären diese Bedingungen besonders interessant.

  • Mehrere oder schwer überschaubare Halden
  • Wiederkehrende Aufnahmen für Disposition, Abstimmung oder Abschluss
  • Relevante Bestandswerte und Bedarf an nachvollziehbarer Dokumentation
  • Wunsch nach konsistenter Methode und definierten Flächen zwischen Stichtagen
Vorgesehener Ablauf

Vom Stichtag zum vergleichbaren Bestandsstand.

  1. 01Verstehen
  2. 02Erfassen
  3. 03Auswerten
  4. 04Entscheiden
  5. 05Weiterentwickeln

Der vorgesehene Ablauf beginnt mit den Flächen, dem Verwendungszweck und der nötigen Dichtebasis. Darauf bauen räumliche Aufnahmen, Volumenauswertung und Bericht auf. In einer praktischen Erprobung wäre zu prüfen, welche Datenqualität und Vergleichbarkeit unter den Bedingungen im Betrieb erreichbar sind.

Zur Planung einer wiederkehrenden Nutzung gehören auch verständliche Ergebnisse und eine gemeinsame Ablage im Team.

So arbeiten wir
Klare Grenzen

Volumen, Tonnage und Verwertbarkeit sauber trennen.

  • Tonnage wird nur auf Basis einer vereinbarten und fachlich belastbaren Dichte abgeleitet.
  • Die Auswertung ist nicht pauschal als Inventurnachweis zertifiziert.
  • Die konkrete Verwertbarkeit hängt vom Zweck und den Anforderungen des Betriebs ab.

Unsere Rechnung. Ihre Betriebserfahrung.

Sie kennen die Aufnahme und Planung von Schüttgutbeständen aus der Praxis? Zeigen Sie uns, was wir bei Aufnahmeaufwand, Bestandsunsicherheit und Disposition übersehen, welche Annahmen nicht passen und wo die Rechnung Ihrer Erfahrung entspricht. Gemeinsam lässt sich prüfen, was davon für Ihren Betrieb trägt.